HAMBURGER MENETEKEL

Der Futurologische Kongress

 

Im Herbst 2018 begann mit dem HAMBURGER MENETEKEL eine breitangelegte Forschungsarbeit zur Zukunft der Stadt:

 

Schüler*innen aus allen sieben Stadtbezirken lasen und deuteten die Zeichen an den Hamburger Wänden. Ihre Erkenntnisse lassen vermuten, dass Hamburg vor gravierenden Veränderungen steht. Gemeinsam mit Künstler*innen und Wissenschaftler*innen der unterschiedlichsten Fachgebiete führen sie nun das Publikum in eine Welt großer und drängender Fragen; zwischen Spiel und Wirklichkeit, Sorge und Vergnügen wird es Teil der Verhandlung um die Gestaltung unserer Zukunft. Wer den futurologischen Kongress verlässt, wird sich verändert haben!

 

Kombikarte Kongress & Zukunftsmusik

Karte für Zukunftsmusik

 

ABLAUF und ZEITPLAN:

15.30 - 16.00 Anmeldung

16.00 - 19.00 Uhr Kongress

1 Stunde Pause

20.00 - 21.15 Uhr Zukunftsmusik

 

+ Jeweils an den Nachmittagen um 15.30 Uhr beginnt die Anmeldung zum Kongress. Nach einer kurzen Eröffnung im Saal des Schauspielhauses, werden die Zuschauer*innen in sieben verschiedene Gruppen aufgeteilt. Die gastgebenden Schüler*innen werden diese Themen in sieben verschiedenen, inszenierten Räumen im Schauspielhaus – das reicht von Vortrag über Hörspiel bis zu Mitspielanordungen – zusammen mit den Expert*innen vorstellen und diskutieren. Jedes dieser einzelnen Panels dauert ca. 30 Minuten.

+ Jede dieser Gruppen wird nacheinander drei der sieben Themenräume im Haus besuchen können.

+ Die Zuschauer*innen des Kongresses bekommen die Möglichkeit, sich zu den Themen zu verhalten. Ihre Beteiligung fließt in die Abschlusserklärung des Kongresses ein.

+ Gegen 19.00 Uhr gibt es eine einstündige Pause.

+ Um 20.00 Uhr beginnt auf der Bühne des Schauspielhauses die Abschlussveranstaltung, die Hamburger Zukunftsmusik: Ausgehend von Händels Oratorium »Belshazzar« und einer Neukomposition von Samuel Penderbayne werden die Schüler*innen gemeinsam mit den Jungen Symphonikern, Schauspieler*innen des Ensembles, mit Künstler*innen und Expert*innen die verschiedenen Aspekte des Kongresses und seine Ergebnisse zu einer facettenreichen Gesamtschau verknüpfen.

 

Die Expert*innen:

Dr. Irene Poczka (Universität Tübingen)

Dr. J. Daniel Dahm (Club of Rome, World Future Council)

Anna Vera Kelle, Prof. Friedrich Kirschner, Leoni Voegelin (HfS »Ernst Busch« Berlin)

Olaf Corry (Universität Kopenhagen)

Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Prof. Dr. Martina Neuburger, Dr. Katharina Schmidt (Universität Hamburg)

Nele Heise (Otherwise Network)

Prof. Dr. Mojib Latif (GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel)

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Club of Rome / World Future Council)

 

Die Themen:

+ Antibiotikaresistenzen (Altona)

+ Klimawandel (Harburg)

+ Verteilungsgerechtigkeit, die wachsende Kluft zwischen arm und reich (Eimsbüttel)

+ Europa und Rückkehr des Nationalismus (Nord)

+ Stadt als Beute (Mitte)

+ Die kommenden Kriege (Bergedorf)

+ Digitalisierung und Krise der Demokratie (Wandsbek)

 

Mit:

Schüler*innen des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums, der Bonifatiusschule, der Franz-von-Assisi-Schule, dem Luisen-Gymnasium Bergedorf, der Max-Brauer-Schule, des Niels-Stensen-Gymnasiums, der Stadtteilschule Eidelstedt, der Sophie-Barat-Schule, der Gelehrtenschule Johanneum / Junge Symphoniker Hamburg / Rosemary Hardy / Gala Othero Winter / Studierende der Europa-Universität Flensburg u. a.

 

In Zusammenarbeit mit

Carl-von-Ossietzky-Gymnasium

Bonifatiusschule

Franz von Assisi Schule

Luisengymnasium Bergedorf

Max Brauer Schule

Niels-Stensen Gymnasium

Stadtteilschule Eidelstedt

Gelehrtenschule Johanneum

Sophie-Barat-Schule

 

Künstlerische Leitung: Ron Zimmering, Graffitimuseum Regie Zukunftsmusik: Ron Zimmering, Regie Panels: Graffitimuseum, Komposition: Samuel Penderbayne, Musikalische Leitung: Bruno Merse, Dramaturgie: Christian Tschirner, Bühne: Ute Radler Kostüme: Benjamin Burgunder, Filmdokumentation: Wiktor Filip Gacparski & Miriam Endrulat, Produktionsleitung: Elise Schobeß, Orchester: Junge Symphoniker Hamburg